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 Volker Frechen




Pappart [seit 2008]


Rauminstallationen aus lackiertem Pappmaterial



  • verpixelt

  • verpixelt (2018)


    Halbierte, lackierte Klopapierrollen sind ideale Pixel, mit denen es sich malen lässt. Die Idee kam mir bereits zu Schulzeiten Anfang der 1990ern. Seitdem hat sie mich nie ganz losgelassen.

    Schon damals hatte ich vor, die Mona Lisa von Leonardo da Vinci aus Klopapierrollenpixeln nachzubauen. 2013 stellte ich das Vorhaben unter das MIKADO-Konzept „Schöner Klauen mit MIKADO“.

    Nachdem „Pixelkunst“ in den vergangenen 20 Jahren immer häufiger zu sehen war, habe ich Abstand von der Idee genommen. Übrig geblieben sind die für die Lisa 2014 angefertigten Pixel.

    „verpixelt“ wurde für die MIKADO-Ausstellung „Transform“ im Kurfürstlichen Gärtnerhäuschen, Bonn, 2018 konzipiert, letztlich aber nicht gezeigt.

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  • Quadratur des Kreises
  • Die Quadratur des Kreises (2014)

    „Die Quadratur des Kreises“ besteht aus zahlreichen Pappkartons, die über ein kubisches Zentrum derart miteinander verschraubt sind, dass sie die Form einer Kugel nachzeichnen.

    Von den mehreren hundert Schrauben sind lediglich zwei sichtbar. Das Objekt wird von der Decke abgehängt, schwebt also im Raum. Die Ausmaße sind etwa 140 x 140 x 140 cm, das Gewicht beträgt circa 40 Kilogramm.

    Das Ergebnis:
    Eine Discokugel für einen Konstruktivistenball?
    Raumgreifende Konsumkritik?
    Oder analoges Riesentetris?
    Entscheiden Sie selbst!

    Installation realisiert im Rahmen der Gruppenausstellung „alltagsgegenstände“
    im Künstlerforum Bonn, 2014.

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  • aufgetischt

  • aufgetischt (2012)


    Alltag heißt Konsum. Kaum eine Handlung oder Tätigkeit, die ohne Hilfsmittel auskommt.

    Doch was wir auch kaufen und konsumieren, meist ist es verpackt.

    In meiner kreativen Arbeit verwende ich häufig Verpackungsmaterial, Pappkartons zum Beispiel.

    Dieser Ansatz ist nicht neu. Als Andy Warhol etwa seine Brillo-Boxen ausstellte, war die Aufregung groß.

    Mir geht es aber nicht um den großen Wirbel. Die Verwendung von Vorgefundenem resultiert bei mir aus meinem Aufwachsen in den 1980ern. Tschernobyl hat mich traumatisiert.

    Meine Intention Anfang der 1990er war, Kunst aus Müll zu schaffen, anstatt durch Kunst neuen Müll. Der Recyclinggedanke hat bis heute Bestand, wenn auch längst nicht mehr in strikter Ausschließlichkeit.

    Teil der Intention ist selbstverständlich auch, den/die Betrachter/in einzuladen, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen.

    Anders als Warhol lackiere ich die verwendeten Pappkartons. Das enthebt sie ihrer Bedeutung und Herkunft. Erst auf den zweiten Blick sind sie wieder als Pappkartons zu erkennen.

    Installation (aus lackierten Pappkartons, einem Tisch und vier Stühlen) realisiert im Rahmen der Einzelausstellung während des Kunstmarathons im ideenreich Bonn, 2012.

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  • in allen vier ecken (2008)


    Rauminstallation aus lackierten Pappkartons, quadratischen, lichtgrauen Sperrholzplatten und Objektcollagen der QUADRATUR. Realisiert im Rahmen der gleichnamigen Einzelausstellung in der Produzentengalerie viktoria b, Bonn, 2008.



  • in allen vier ecken in allen vier ecken - Red-Werkein allen vier eckenin allen vier ecken - Detailansichtin allen vier ecken - Detailansichtin allen vier ecken - Detailansicht (Foto: A. Mährle)
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