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 Volker Frechen




Termine und aktuelle Arbeiten



  • Tauben gibt es hier wie Sand am Meer.
  • Sommerrätsel

    Teilnahmeschluss: 22.9.2018

    Wenn du zwei oder alle der drei folgenden Aufgaben korrekt löst, bekommst du ein oder sogar zwei Q- und/oder T-Werke geschenkt. 

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    Vor kurzem habe ich 75 alte Bücher für neue Collagen ausgeschlachtet. Darunter fanden sich auch die folgenden sieben, die im Mittelpunkt des Sommerrätsels stehen.


    Sieben Autor*innen mit sieben Werken
    1. Johannes Trojan: Beschauliches in Bild und Spruch.
        Berlin, 1870: Hofmann & Co.
    2. Theodor Fontane: Der Stechlin.
        Berlin, 1918: E. Fischer.
    3. Irmgard Wurmbrand: Das letzte Leuchten.
        Salzburg et al., 1936: Das Bergland-Buch.
    4. Wilhelm Raabe: Der Hungerpastor.
        Berlin, 1912: Otto Janke. 41. Auflage.
    5. R. Müller-Freienfels (Hrsg.): Goethes Briefe an Frau von Stein,
        Band 1. Berlin, 1923: Volksverband der Bücherfreunde.
    6. Fjodor Dostojewski: Erniedrigte und Beleidigte.
        Berlin, o.J.: Martin Maschler.
    7. Thomas Mann: Buddenbrocks. Verfall einer Familie.
        Stockholm, 1945: Bermann-Fischer.

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    1. Aufgabe: Wer hat was geschrieben? Ordne die folgenden Zitate den sieben Autor*innen zu! Dazu musst du die Bücher nicht unbedingt kennen oder lesen. Ein wenig Überlegung mit etwas Mut zur Lücke, gegebenenfalls garniert mit einer kleinen Suchanfrage reichen vollkommen aus. Als Lösung ergibt sich ein Muster aus Zahlen (Autor*in) und Buchstaben (Zitate).

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    Sieben Zitate aus eben diesen sieben Werken:
    A) „Die Sehnsucht nach Tat, Sieg und Macht, die Begier, das Glück auf die Kniee zu zwingen, flammte kurz und heftig in seinen Augen auf. Er fühlte die Blicke aller Welt auf sich gerichtet, erwartungsvoll, ob er das Prestige der Firma, der alten Familie zu fördern und auch nur zu wahren wissen werde.“

    U) „Eß ist so heiß, dass ich die Sandwüste zu Ihnen nicht durchwaten kann. Ich sizze in der Einsiedeley wohin ich mir das Essen bestellt habe. In der Ruhe werd ich an sie dencken wenn in der Pracht Sie von andern Gegenständen beschäfftigt seyn werden. Gegen Abend komm ich aber, und bin dann auch wieder neu. Adieu Liebste. Heut Nacht wars noch gar schön.
    6. August 1778“

    T) „Es war Ende November, als Woldemar diesen Brief erhielt. Er überwand ihn rasch, und am dritten Tag las er alles schon mit einer großen Freudigkeit. Ganz der Alte; jede Zeile voll Liebe, voll Güte, voll Schnurrigkeiten. Und eben diese Schnurren, trafen sie nicht eigentlich auch den Nagel auf den Kopf? Sicherlich.“

    R) „Gutmütige Menschen pflegen nicht darauf zu warten, sie helfen denen, die der Hilfe bedürfen. Es gibt in der Welt sehr viele gute Menschen, Nelly. Du hast nur das Unglück gehabt, bis jetzt sehr wenigen zu begegnen.“

    Q) „Bedingung. Lob soll ehren, Tadel muß lehren! Sonst ist es besser auf Keinen hören.“

    A) „Aus dem offenen Munde starrt Erde mit Blut gemischt. Die Erde, um die er ein Leben lang gesorgt, geschafft, gejagt. Als könne er auch im Tode noch nicht genug haben von der Erde, mit der sein Blut eins war. Als wollte er im Tode noch von der Erde raffen, die sie ihm im Leben verwehren wollten, weil sie ebenso an dieser hängen mit ihrem Blut, wie er.“

    D) „Wir wollen das dahin gestellt sein lassen; uns genügt es, daß das Lachen nicht Monopol und das Weinen nicht Servitut ist auf diesem rundlichen, an beiden Polen abgeplatteten, feuergefüllten Ball, auf welchem wir uns ohne unsern Willen einfinden, und von welchem wir ohne unsern Willen abgehen, nachdem uns der Zwischenraum zwischen Kommen und Gehen sauer genug gemacht wurde.“

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    2. Aufgabe: Gesucht ist die „älteste aller Silbe“. Um zu erfahren, um welche es sich handelt, bildest du zunächst aus der obigen Buchstaben-Kennung der Zitate ein sinnvolles Wort. Anschließend musst du die fehlende Silbe nennen, die dem Wort zum zugrundeliegenden Konzept der Q- und T-Werke fehlt.

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    3. Aufgabe: Gesucht ist ein beliebter Urlaubsort in Europa mit sieben Buchstaben. Das Lösungswort nennt den Ort rückwärts. Aus jedem literarischen Zitat ist je ein Buchstabe gesucht. Dazu braucht es die korrekte Lösung der ersten Teil- der zweiten Aufgabe. Das dortige Lösungswort gibt die Reihenfolge der Buchstaben und damit der Zitate vor. Vonnöten sind die folgenden Buchstaben:

    Sieben Buchstaben aus den sieben Zitaten:
    1.: Buchstabe, der im ersten Wort doppelt vorkommt
    2.: Erster Buchstabe des zweiten Wortes
    3.: Erster Buchstabe des ersten Wortes
    4.: Erster Buchstabe von hinten
    5.: Erster Buchstabe des genannten Namens
    6.: Erster Buchstabe des am häufigsten vorkommenden Nomens
    7.: Zwölfter Buchstabe von vorne

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    Schicke die Lösungen bis spätestens zum kalendarischen Sommerende am 22.9.2018 per Mail an mich. Bei zwei richtigen Lösungen gibt es ein Q- oder T-Werk, bei drei richtigen Lösungen gibt es ein Q- und ein T-Werk geschenkt (per Post direkt zu dir nach Haus). Viel Erfolg und Spaß beim Rätseln!

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    Die genannten Bücher sind nicht als Lektüreempfehlung zu verstehen, denn ich muss gestehen: Ich habe keins davon je gelesen – genauso wenig wie die anderen 68 Bücher, die ich ebenfalls entkernt habe. Es handelt sich um Bücher, die aus Nachlässen und Auktionen den Weg zu mir fanden. Ihre Auswahl für das Rätsel folgte vor allem dem Wunsch, eine lösbare Aufgabe zu schaffen. Dass bei Raabes „Hungerpastor“ ein antisemitischer Grundton mitschwingt, ein Vorwurf, gegen den sich der Autor selbst allerdings verwehrte, habe ich erst bei der Finalisierung des Beitrags erfahren (Marcel Reich-Ranicki urteilte: Raabes „fragwürdigstes, wenn nicht widerlichstes Buch“). Sonst hätte ich davon abgesehen, das zu seiner Zeit äußerst erfolgreiche Buch zu zitieren.

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  • Einladung
  • Letzte Ausstellung

    MIKADO: TRANSFORM

    Nonessenz:
    auf 8 x 8 folgt die 9.

    Ausstellung vom
    15. April bis zum 3. Mai 2018

    Kurfürstliches Gärtnerhaus Beethovenplatz 1 53115 Bonn

    Dienstag – Freitag 15 – 18 h
    Samstag + Sonntag 14 – 17 h

    Vernissage
    Sonntag 15. April 2018 12 h

    MIKADO
    Waltraud Caspari-Philips
    Uwe Castens
    Volker Frechen
    Ingrid Grießer
    Thomas Ortmanns
    Peter Philips
    Jutta Pintaske
    Klaus Weinbrenner

    www.kunst-mikado.de

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  • 8x8
  • Nach der Ausstellung
    ist vor der Ausstellung

    Die letzte MIKADO-Ausstellung

    8 x 8 – Die Kunst der Veränderung

    fand vom 4. bis 15. Oktober 2017
    in der Fabrik45 in Bonn statt.

    Im Mittelpunkt der Ausstellung standen 8 x 8, also 64 Arbeiten im Format 30 x 30 cm, die durch gegenseitige Inspiration entstanden sind.

    Das Werk eines/r der acht Mikados war jeweils der Ausgangspunkt für eine von acht Bildreihen mit jeweils acht Arbeiten.

    Bei der bekanntermaßen breiten Stilvielfalt der Mikados aus Malerei, Zeichnung, Fotografie, Installation, Objekt und Collage eine echte Herausforderung. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen.

  • =64

    Neben dem „Gemeinschaftswerk“ wurden Einzelarbeiten gezeigt, die sich thematisch ebenfalls im Spannungsfeld „Inspiration – Kopie“ (vgl. KW 43/2016) bewegten. Neben den Bildern rundeten Musik, Performances und Lesungen das Programm ab.

    Mit von der Partie waren:

    Waltraud Caspari-Philips
    Uwe Castens

    Volker Frechen
    Ingrid Grießer
    Thomas Ortmanns
    Peter Philips
    Jutta Pintaske
    Klaus Weinbrenner
    und Gäste

    Wer es nicht zur Ausstellung geschafft hat oder noch mal wiederkommen möchte:

    Die Hälfte der 8x8 Bilder werden in der zweiten Aprilhälfte 2018 im Kurfürstlichen Gärtnerhaus in Bonn zu sehen sein.

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  • amnesia
  • Retro, online

    Vom 10.7. bis 10.8.2017
    habe ich auf dieser Website eine
    Retrospektive meiner Collagen gezeigt.

    Vorgestellt wurden fast alle Serien, die zwischen 1997 und 2017 entstanden sind.

    Über 80 Collagen wurden auf einer Seite präsentiert. Eine derart umfassende und systematische Zusammenstellung gab es noch nie.

    Manches war zum allerersten Mal überhaupt zu sehen. Viele Sachen, die vor 2010 entstanden sind, waren schon seit Jahren nicht mehr gezeigt worden.

    Dadurch wurde erstmals die Entwicklung meines künstlerischen Schaffens nachvollziehbar – von den frühen Tagen bis in die heutige Zeit.

    Interessant für jene, die bislang nur einen Ausschnitt kennengelernt haben. Und ein freudiges Wiedersehen für all jene, die meine Kunst schon seit Jahrzehnten begleiten.

    Der Link wurde hier am 10.7. veröffentlicht, ist inzwischen aber wieder deaktiviert.

    Selbstverständlich war es bei dieser Online-Retrospektive kaum möglich, alle Bilder aller Serien zu zeigen. Aus den 27 vorgestellten Serien wurden (von insgesamt 830 Bildern) jeweils nur Beispiele gezeigt.

    Nicht berücksichtigt waren außerdem Einzelwerke, die keiner Serie zugeordnet sind und meist konzeptueller und großformatiger angelegt sind. Derzeit ist hier ein Überblick von Einzelarbeiten zu sehen, die zwischen 2010 und 2016 entstanden sind. Ein umfassender Überblick kommt irgendwann später dran.

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  • MIKADO
  • Kunst auf Karte

    Die Künstlergruppe MIKADO hat 2012 eine Postkartenedition herausgebracht, von der noch Restbestände vorhanden sind.

    Von jedem der sechs damaligen Mitglieder sind zwei Arbeiten vertreten, also Kunstwerke von

    Waltraud Caspari-Philips,
    Uwe Castens,
    Volker Frechen,
    Ingrid Grießer,
    Thomas Ortmanns und
    Jutta Pintaske.

    Das Postkartenset umfasst damit zwölf Postkarten im Format DIN A6, die zu einem Preis von 10,- Euro (zzgl. 1,45 Euro Versandkosten) erworben werden können.

    Bei Interesse einfach eine E-Mail an vf [at] kunstakut [Punkt] de

    Inzwischen wird MIKADO zusätzlich von Peter Philips und Klaus Weinbrenner bereichert.

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